Versicherungsenglisch Übung: Technische Kernbegriffe
Übung 8: Gefahrenquellen, Wartezeiten & Versicherbarkeit
Festigen Sie Ihre versicherungstechnischen Grundlagen im Business Englisch. Dieser achte Teil unseres interaktiven Trainings widmet sich den feinen Unterschieden essenzieller Branchenkonzepte. Lernen Sie, wie man Gefahrenursachen (hazards) von konkreten Schadenereignissen (perils) trennt und Begriffe wie Wartezeiten (waiting periods) oder das Prinzip des Schadensausgleichs (indemnity) im Englischen präzise anwendet.
Anleitung: Wählen Sie den passenden Fachbegriff aus, um den Satz korrekt zu vervollständigen. Klicken Sie auf eine Option, um die Auswertung und Übersetzung direkt anzuzeigen.
Teil 1: Interaktiver Vokabeltest
Teil 2: Risiko-Nomen im Versicherungsenglisch verständlich erklärt
Das Verständnis präziser Substantive ist im internationalen Risikomanagement unabdingbar. Viele Begriffe werden umgangssprachlich vermischt, besitzen in Verträgen jedoch strikte Definitionen:
1. Die wichtigste Unterscheidung im Risikomanagement (Perils vs. Hazards)
Diese beiden Wörter werden im Deutschen oft schlicht mit „Gefahr“ übersetzt, bedeuten im Fachbereich aber etwas völlig Verschiedenes: Ein Peril ist die konkrete Ursache des Schadens – das Ereignis selbst (z.B. Feuer, Sturm, Diebstahl). Ein Hazard hingegen ist eine Bedingung, welche das Eintreten dieses Schadens wahrscheinlicher macht (z.B. ein defektes Kabel als Brandbeschleuniger oder nasses Laub bei Autounfällen).
2. Zahlungsflüsse und Beteiligungen (Payout vs. Co-payment)
Wird ein begründeter Leistungsanspruch genehmigt, folgt die tatsächliche Überweisung der Gelder durch den Versicherer: die Schadensauszahlung oder der Payout. Muss der Versicherungsnehmer bei der Inanspruchnahme von Teilleistungen (oft im Krankenversicherungsbereich) feste Pauschalbeträge selbst übernehmen, spricht man von einem Co-payment.
3. Annahmeprüfung und Fristen (Insurability & Waiting Period)
Bevor ein Vertrag gezeichnet wird, beurteilt der Risikoprüfer die Insurability (Versicherbarkeit) des Objekts oder der Person. Ist das Risiko zu hoch, wird der Antrag abgelehnt. Nach dem Vertragsabschluss greift besonders in der Kranken- oder Rechtsschutzversicherung oft eine vertragliche Waiting Period (Wartezeit), während der noch keine Ansprüche für neu eintretende Fälle geltend gemacht werden können.
Business Englisch Lernen — Kompetenzzentrum Versicherungswirtschaft